Hat man als ersten Kontakt bei (neuen) Erkrankungen und Beschwerden den Hausarzt, entsteht eine individuelle Diagnose durch einen ausgebildeten Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Facharzttermine folgen dem Besuch beim Hausarzt. Überweisungen werden vom Hausarzt auch nach einem telefonischen Kontakt ausgestellt.
Die zweite Meinung kommt fast immer von Dr. Google. 50 % der Deutschen informieren sich einmal im Monat zu Gesundheitsfragen online, 16 % sogar einmal in der Woche, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Hälfte der Online-Patienten (52 %) sind mit den Google-Ergebnissen zufrieden, 44 % sind mindestens teilweise zufrieden. Nur 3 % sind unzufrieden, so eine weitere Studie von Kantar Emnid unter 1070 Menschen aus dem Oktober 2017. Die meisten „Patienten“ nutzen Online-Lexika, mit Abstand folgen Websites von Krankenkassen oder Gesundheitsportale wie NetDoktor. Weniger beliebt sind unabhängige Selbsthilfe- oder Patientenorganisationen oder medizinische Online-Services wie krebsinformationsdienst.de.
Vertrauenswürdige Informationen sind schwer zu bekommen, die Menge der Infos ist verwirrend. So äußern sich zwei Drittel der Teilnehmer. Gleichzeitig sind die selbst recherchierten Webinformationen für die Hälfte der User eine wichtige Ergänzung. Die Ärzte sind nur bedingt begeistert, wenn ein Patient mit einer schon fertigen Diagnose in die Praxis kommt. So verschweigen 30 % der Patienten ihrem Arzt, dass sie sich schon vor dem Besuch in der Arztpraxis über Google ein Bild ihrer eigenen Situation gemacht haben.
Ist das alles gut oder schlecht? Jede Information kann weiterhelfen. Aber ist jeder Patient auch in der Lage, alle im Netz zu findenden Aussagen über Krankheiten richtig einzuordnen? Wer Kopfschmerzen googelt ist nur zwei Klicks vom Hirntumor entfernt. Ein kostensenkendes Hausarztmodell in der privaten Krankenversicherung und in der gesetzlichen Krankenkasse schadet auf jeden Fall nicht.
© hc consulting AG 03.2026
PKV-Tarifwechsel News
Dr. Google oder das Hausarztmodell?
Bei der Beratung zur Tarifoptimierung innerhalb einer bestehenden privaten Krankenversicherung (PKV) mit einem Tarifwechsel gem. § 204 VVG stehen oft Tarife mit einem Hausarzt- oder Primärarztmodell zur Diskussion.
Hat man als ersten Kontakt bei (neuen) Erkrankungen und Beschwerden den Hausarzt, entsteht eine individuelle Diagnose durch einen ausgebildeten Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Facharzttermine folgen dem Besuch beim Hausarzt. Überweisungen werden vom Hausarzt auch nach einem telefonischen Kontakt ausgestellt.
Die zweite Meinung kommt fast immer von Dr. Google. 50 % der Deutschen informieren sich einmal im Monat zu Gesundheitsfragen online, 16 % sogar einmal in der Woche, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Hälfte der Online-Patienten (52 %) sind mit den Google-Ergebnissen zufrieden, 44 % sind mindestens teilweise zufrieden. Nur 3 % sind unzufrieden, so eine weitere Studie von Kantar Emnid unter 1070 Menschen aus dem Oktober 2017. Die meisten „Patienten“ nutzen Online-Lexika, mit Abstand folgen Websites von Krankenkassen oder Gesundheitsportale wie NetDoktor. Weniger beliebt sind unabhängige Selbsthilfe- oder Patientenorganisationen oder medizinische Online-Services wie krebsinformationsdienst.de.
Vertrauenswürdige Informationen sind schwer zu bekommen, die Menge der Infos ist verwirrend. So äußern sich zwei Drittel der Teilnehmer. Gleichzeitig sind die selbst recherchierten Webinformationen für die Hälfte der User eine wichtige Ergänzung. Die Ärzte sind nur bedingt begeistert, wenn ein Patient mit einer schon fertigen Diagnose in die Praxis kommt. So verschweigen 30 % der Patienten ihrem Arzt, dass sie sich schon vor dem Besuch in der Arztpraxis über Google ein Bild ihrer eigenen Situation gemacht haben.
Ist das alles gut oder schlecht? Jede Information kann weiterhelfen. Aber ist jeder Patient auch in der Lage, alle im Netz zu findenden Aussagen über Krankheiten richtig einzuordnen? Wer Kopfschmerzen googelt ist nur zwei Klicks vom Hirntumor entfernt. Ein kostensenkendes Hausarztmodell in der privaten Krankenversicherung und in der gesetzlichen Krankenkasse schadet auf jeden Fall nicht.
Hat man als ersten Kontakt bei (neuen) Erkrankungen und Beschwerden den Hausarzt, entsteht eine individuelle Diagnose durch einen ausgebildeten Arzt nach einer persönlichen Untersuchung. Facharzttermine folgen dem Besuch beim Hausarzt. Überweisungen werden vom Hausarzt auch nach einem telefonischen Kontakt ausgestellt.
Die zweite Meinung kommt fast immer von Dr. Google. 50 % der Deutschen informieren sich einmal im Monat zu Gesundheitsfragen online, 16 % sogar einmal in der Woche, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Hälfte der Online-Patienten (52 %) sind mit den Google-Ergebnissen zufrieden, 44 % sind mindestens teilweise zufrieden. Nur 3 % sind unzufrieden, so eine weitere Studie von Kantar Emnid unter 1070 Menschen aus dem Oktober 2017. Die meisten „Patienten“ nutzen Online-Lexika, mit Abstand folgen Websites von Krankenkassen oder Gesundheitsportale wie NetDoktor. Weniger beliebt sind unabhängige Selbsthilfe- oder Patientenorganisationen oder medizinische Online-Services wie krebsinformationsdienst.de.
Vertrauenswürdige Informationen sind schwer zu bekommen, die Menge der Infos ist verwirrend. So äußern sich zwei Drittel der Teilnehmer. Gleichzeitig sind die selbst recherchierten Webinformationen für die Hälfte der User eine wichtige Ergänzung. Die Ärzte sind nur bedingt begeistert, wenn ein Patient mit einer schon fertigen Diagnose in die Praxis kommt. So verschweigen 30 % der Patienten ihrem Arzt, dass sie sich schon vor dem Besuch in der Arztpraxis über Google ein Bild ihrer eigenen Situation gemacht haben.
Ist das alles gut oder schlecht? Jede Information kann weiterhelfen. Aber ist jeder Patient auch in der Lage, alle im Netz zu findenden Aussagen über Krankheiten richtig einzuordnen? Wer Kopfschmerzen googelt ist nur zwei Klicks vom Hirntumor entfernt. Ein kostensenkendes Hausarztmodell in der privaten Krankenversicherung und in der gesetzlichen Krankenkasse schadet auf jeden Fall nicht.



Autor: Ferdinand Halm
PKV Sachverständiger
Ferdinand Halm ist seit über drei Jahrzehnten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu Hause. Als Sachverständiger und Berater der hc consulting AG analysiert er PKV‑Strukturen, Tarife und typische Fallstricke – mit der Verlässlichkeit bewährter Vorgehensweisen. Seine Unabhängigkeit von Versicherungsunternehmen und seine praxisnahe Herangehensweise schaffen Transparenz in einem Markt, der für viele nur schwer nachvollziehbar ist.
Auf Grundlage einer Ausbildung zum Versicherungsfachmann und eines Jurastudiums ist Herr Halm seit 1990 als Sachverständiger für die Private Krankenversicherung tätig. Seine Arbeitsweise prägt die Beratungsstandards der hc consulting AG und wurde in der Fachpresse – unter anderem mehrfach in Stiftung Warentest (Finanztest) – aufgegriffen.
Christophstraße 15, 50670 Köln | Telefon: 0221 37991961 I E-Mail: