© hc consulting AG 12.2025

PKV-Tarifwechsel ab 55

Ab 55 Jahren ist ein Wechsel von PKV zu GKV nicht möglich

Der PKV-Tarifwechsel wird ab 55 Jahren noch wichtiger

Kosten dürfen durch die Tarifoptimierung nicht entstehen

 

 

Die beiden Systeme private Krankenversicherung (PKV) und gesetzliche Krankenkasse (GKV) haben eine „Trennlinie“. Ab dem Alter von 55 Jahren ist ein Wechsel von der PKV in die GKV so gut wie ausgeschlossen. Die wenigen Ausnahmen spielen praktisch keine Rolle. Anders herum ist der Wechsel von der GKV in die PKV auch im Alter ab 55 für freiwillige Mitglieder der GKV problemlos möglich. Da der Zeitraum zur Bildung von Altersrückstellungen in der PKV ab 55 relativ kurz ist, empfiehlt sich ein Wechsel ab diesem Alter aufwärts nur für diejenigen GKV-Versicherten, die heute schon davon ausgehen, bis zum Lebensende ein hohes Einkommen von 5.000 EURO oder mehr zu haben. In diesen Fällen bleibt der GKV-Beitrag bis zum Tod beim Höchstsatz (z.Zt. etwa 800 EURO monatlich), mit der Tendenz etwas stärker als der PKV-Beitrag anzusteigen. Das ergeben jedenfalls die Beitragserhöhungen von PKV und GKV der letzten zehn Jahre. An dieser Stelle werden viele PKV-Versicherte anmerken, dass der eigene PKV-Beitrag aber viel stärker angestiegen ist als der GKV-Beitrag. Das stimmt aber, zumindest im Durchschnitt, so nicht.

Ab dem Alter von 55 Jahren scheidet der Wechsel von der PKV in die GKV aus, es bleibt zur Kostenkontrolle der privaten Krankenversicherung nur noch die PKV-Tarifoptimierung mit dem Tarifwechsel gem. § 204 VVG. Der Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung gewinnt zusätzlich an Bedeutung und stellt ein perfektes Instrument zur nachhaltigen Reduzierung der PKV-Beiträge dar. Insbesondere solche PKV-Kunden ab 55 Jahren, die es bedauern in der PKV und nicht in der GKV versichert zu sein, haben ein enormes Einsparpotential durch den Tarifwechsel. Alle privaten Krankenversicherungen bieten ein breites Spektrum an Versicherungsleistungen an. Wer sich hier an den Leistungen der GKV orientiert, der hat die besten Optionen seinen PKV-Beitrag sogar unter den angenommenen GKV-Beitrag zu senken.

Aber auch bei anspruchsvollen PKV-Versicherten bietet der Tarifwechsel meist die Möglichkeit in einen vergleichbaren Tarif mit kleineren Beiträgen zu wechseln. Der privat Versicherte ist auf die Ersparnis durch den Tarifwechsel geradezu angewiesen und kann von den gewonnenen Beiträgen nicht auch noch einen Berater bezahlen. Die hc consulting AG ist der Marktführer in der vollumfänglichen und zu 100 % kostenlosen Beratung zum PKV-Tarifwechsel.

In unserem Blog zum PKV-Tarifwechsel erhalten Sie laufend aktuelle Informationen zum Thema.

 

Mann mittleren Alters mit grauem Haar und blauen Augen in einem hellblauen Hemd schaut in die Kamera, hellgrauer Hintergrund.

Autor: Ferdinand Halm

PKV Sachverständiger

Ferdinand Halm ist seit über drei Jahrzehnten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu Hause. Als Sachverständiger und Berater der hc consulting AG analysiert er PKV‑Strukturen, Tarife und typische Fallstricke – mit der Verlässlichkeit bewährter Vorgehensweisen. Seine Unabhängigkeit von Versicherungsunternehmen und seine praxisnahe Herangehensweise schaffen Transparenz in einem Markt, der für viele nur schwer nachvollziehbar ist.

Auf Grundlage einer Ausbildung zum Versicherungsfachmann und eines Jurastudiums ist Herr Halm seit 1990 als Sachverständiger für die Private Krankenversicherung tätig. Seine Arbeitsweise prägt die Beratungsstandards der hc consulting AG und wurde in der Fachpresse – unter anderem mehrfach in Stiftung Warentest (Finanztest) – aufgegriffen.

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