Gesetzlich oder privat versichert?

Das Wichtigste vorab:

  • Lassen Sie sich Zeit mit der Wahl für oder gegen die private Krankenversicherung.

  • Ihre persönliche Zukunftsplanung ist die wichtigste Grundlage für die Entscheidung.

  • Alle PKV-Anbieter sind zugelassen und gut. Wir finden Ihren Favoriten.

  • Seit 30 Jahren beraten wir Versicherte der GKV und der PKV.

  • Besuchen Sie unsere Themen-Website privat-versichern-pkv.de


 

Die Entscheidung zwischen GKV und PKV ist sorgfältig abzuwägen, schließlich geht es um zwei gegensätzliche Systeme: Funktioniert die GKV nach dem Solidarprinzip, wird die private Krankenversicherung individuell kalkuliert. Ausschlaggebend sind neben dem zu wählenden Versicherungsumfang in erster Linie  das Alter und der Gesundheitszustand. Das hat zahlreiche Vorteile, kann in bestimmten Konstellationen aber auch nachteilig sein – wir geben Ihnen dazu Auskunft. Besuchen Sie unsere Spezial-Website zum Thema: privat-versichern-pkv.de.

 

Die Systemfrage: GKV oder PKV?

Für mehr als neun Millionen Menschen ist die private Krankenversicherung die optimale Lösung, da sie hier neben hochwertigen Leistungen in vielen Fällen auch günstigere Beiträge genießen können. Allerdings haben sich 2,6 Millionen Arbeitnehmer, die aufgrund ihres Einkommens in die PKV wechseln könnten, ebenso für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV entschieden wie 1,2 Millionen Selbstständige – es gibt also durchaus Gründe, die für die GKV sprechen. Grundsätzlich können sich abhängig Beschäftigte, die mehr als 59.400 Euro im Jahr verdienen, zwischen den beiden Systemen entscheiden. Ebenso steht es Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten oder auch Studenten frei, Versicherter einer privaten Krankenversicherung oder der GKV zu sein.

 


GKV oder PKV? ARD Doku

 

Der Rückweg in die GKV ist dann nur noch unter bestimmten Umständen möglich, wenn der Arbeitnehmer beispielsweise wieder unter die Versicherungspflichtgrenze, die sich jährlich verändert, fällt oder arbeitslos wird. Studenten stehen mit dem Studienabschluss vor der Entscheidung: Verspricht der Abschluss ein Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze, kann die private Krankenversicherung zu normalen Konditionen weitergeführt werden – der Eintritt in die GKV käme dann nur bei einem niedrigeren Einkommen in Frage. Ein Selbstständiger muss wieder versicherungspflichtig werden, indem er beispielsweise seine Selbstständigkeit aufgibt und in ein Arbeitsverhältnis eintritt. Diese Wege in die GKV stehen nur bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres offen. Allerdings gibt es auch interessante Alternativen innerhalb der PKV, da sich die Beiträge regelmäßig optimieren und die Vorteile so erhalten lassen.

. Nur Selbstständige, Freiberufler, Beamte, Studenten und Besserverdienende haben Zugang zur PKV.
. Die Rückkehr in die GKV ist bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres grundsätzlich möglich.
. Die PKV-Konditionen lassen sich intern optimieren.
. Die persönliche Einschätzung der eigenen beruflichen Laufbahn ist wichtig bei der Frage: GKV oder PKV?

 

Wechsel in die PKV?

Die Tarifvielfalt macht die Entscheidung für einen privaten Krankenversicherer zwar schwierig, eröffnet jedoch Gestaltungsspielraum: Sie können auf Tarife zurückgreifen, deren Versicherungsumfang dem der GKV entspricht oder aber auch weit darüber hinausgehen. Da sowohl Kompakttarife zur Auswahl stehen, als auch die Möglichkeit ambulante, stationäre und Zahnbehandlungen separat zu versichern, empfiehlt sich eine Auswahl in aller Ruhe. Sie haben es also selbst in der Hand, welcher Versicherungsumfang für Ihren Bedarf und Ihre Ansprüche der geeignete ist. Wir beraten Sie.infografik-wechsel

Im Gegensatz dazu gewährleistet die gesetzliche Krankenversicherung einen soliden, aber wenig von Ihnen zu beeinflussenden Versicherungsschutz. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenkassen sind zwar durchaus vorhanden, jedoch insgesamt als marginal zu bezeichnen. Im Gegensatz zur PKV kann die GKV jederzeit die Leistungen kürzen, sollten die eingenommenen Beiträge nicht mehr zur Finanzierung der Krankheitskosten ausreichen. Das ist umso wahrscheinlicher, als dass die GKV grundsätzlich weniger Beitragszahler als Leistungsempfänger aufweist: Im Rahmen der Familienversicherung genießen Angehörige der Versicherten kostenlosen Versicherungsschutz. Darüber hinaus darf die demografische Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden, die das Verhältnis von Leistungsempfängern zu Beitragszahlern immer weiter verschlechtern wird – weitere Leistungskürzungen sind also vorprogrammiert. Gleichzeitig werden Besserverdienende entsprechend ihres Einkommens höher belastet, andere zahlen wiederum weniger ein, da die Beiträge vom Brutto-Verdienst berechnet und abgeführt werden.
Hier liegen zugleich Vor- und Nachteile für die PKV: Muss im Gegensatz zur GKV für jede versicherte Person ein separater Tarif vereinbart werden, beziehen sich die Beiträge doch immer auf das jeweils zu versichernde Risiko. Die einmal zugesagten Leistungen müssen auch erbracht werden, der Krankenversicherer kann also keine Kürzungen verfügen. Was die PKV allerdings ebenso wie die GKV als Ausgleich durchführen kann, das sind Beitragsanpassungen.

. Die PKV-Leistungen werden nach Bedarf und Anspruch vereinbart.
. Der zugesagte Leistungsumfang muss eingehalten werden.
. Jede Person wird individuell versichert.

 

Der Beitragsvergleich – Preis und Leistung einbeziehen

Natürlich spielt die Beitragshöhe eine wichtige Rolle für die Entscheidung zwischen PKV und GKV. Auch sollten die Versicherungsleistungen dabei nicht außer Acht gelassen werden: Da die PKV die Beiträge nicht auf der Grundlage des Einkommens, sondern entsprechend den subjektiven Risiken, also des Alters, des Gesundheitszustandes und des gewählten Versicherungsumfangs kalkuliert, profitieren file-preview-infografik-innovationsprozessinsbesondere junge und gesunde Personen von einem Wechsel. Bei Vorerkrankungen oder hohen Risiken, beispielsweise auf Grund der individuellen Lebensführung, aber auch des Berufs, kann der private Krankenversicherer demnach den Versicherungsschutz zu erschwerten Bedingungen annehmen oder ganz ablehnen. Mit Risikozuschlägen und dieser strengen Selektion soll die Beitragsstabilität unterstützt werden.

Trotzdem kommt es zu Beitragserhöhungen, da einerseits die Kosten und die Lebenserwartung steigen, aber sich eben auch das Angebot an Therapien, Heil- und Hilfsmitteln vegrößert. Übersteigen die aufzubringenden Leistungen einen bestimmten Anteil der Beitragseinnahmen, müssen die privaten Krankenversicherer nach Zustimmung durch einen Treuhänder die Erhöhung durchführen – die Privatversicherten erhalten dazu rechtzeitig eine entsprechende Information. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, zur Beitragsstabilisierung im Alter Rückstellungen zu bilden, die am Kapitalmarkt investiert werden. Eine andere Möglichkeit eröffnet sich den Krankenversicherungen nicht, da sie die einmal zugesagten Leistungen auch für die gesamte Vertragslaufzeit erfüllen müssen. Hier kann der kostenlose Tarifwechsel innerhalb der privaten KV helfen.

. Insbesondere jüngere Versicherte profitieren von günstigeren Beiträgen in der PKV.
. Die PKV kann mit Beitragsanpassungen auf höhere Kosten reagieren, die Leistungen bleiben stabil.
. Der GKV steht dazu außer Leistungskürzungen der Zusatzbeitrag und ein steigender Beitragssatz zur Verfügung.

 

Der richtige Tarif – die große Auswahl in der PKV

Es sind nicht nur mehr als 40 Gesellschaften, die für einen Wechsel in die PKV in Frage kommen, sondern pro Gesellschaft eine eigene Tarifwelt. Die privaten Krankenversicherer legen regelmäßig neue Tarife auf.

Darüber hinaus spielen die persönlichen Verhältnisse eine wichtige Rolle: Ein Single muss keine Rücksicht auf die Absicherung seiner Familie nehmen, ein Familienvater hingegen sollte daran denken, dass er eventuell für seine Frau und die Kinder jeweils separate Verträge zur PKV abschließen muss. Das hängt davon ab, ob seine Frau selbst versicherungspflichtig ist und wie hoch die Einkommen ausfallen – es ist also in jedem Fall eine individuelle Prüfung durchzuführen.

 

Fazit: Gesetzlich oder privat – welches System empfiehlt sich für mich?

Haben Sie eine gute Ausbildung und/oder ein hohes Einkommen in der Zukunft zu erwarten, so ist die PKV oft die richtige Entscheidung. Folgen Sie bei der Entscheidungsfindung auch Ihrer Emotion und Intuition. Es lässt sich festhalten, dass einerseits die Entscheidung zwischen beiden Systemen und andererseits die Auswahl eines passenden Versicherungsschutzes eine Beratung erforderlich macht. Dazu sind neben der Kompetenz vor allem Erfahrung und Professionalität erforderlich – und natürlich der Marktüberblick. Als ein auf die Krankenversicherung spezialisierter Versicherungsmakler können wir das bieten: Wir stehen rechtlich und wirtschaftlich auf Ihrer Seite. Wir sind Ihr Sachwalter und nehmen wir Ihre Interessen wahr, ermitteln Ihre Wünsche und Ziele und finden am Versicherungsmarkt unabhängig die optimalen Lösungen.

Unsere Dienstleistungen sind kostenlos – und das sowohl beim Wechsel in die PKV als auch bei der Tarifoptimierung. Sind Sie bereits privat versichert und haben mit hohen Beiträgen zu kämpfen, werden Sie von uns nie eine Empfehlung zur Kündigung erhalten. Sie haben sich mit Ihrem Vertrag wichtige Rechte und Ansprüche erworben. Die müssen erhalten bleiben.

Darüber hinaus stehen wir Ihnen nicht nur für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung zur Verfügung: Wir begleiten Sie vom ersten Kontakt an während der gesamten Laufzeit Ihres Vertrages. Zu allen Fragen und Problemen rund um Ihre PKV finden wir Antworten und Lösungen. Nutzen Sie unsere Erfahrung  – wir zeigen Ihnen, wie Sie nachhaltig von Ihrer PKV profitieren können.