GKV-versichert und doch Privatpatient bei allen Ärzten

Der Mann ist seit langem in der privaten Krankenversicherung (PKV) versichert, die Ehefrau in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Diese Kombination kommt sehr häufig vor. Viele Partner empfinden das als ungerecht. Doch was dagegen tun? Eine ambulante Zusatzversicherung macht aus jedem GKV-Kunden einen vollständigen Privatpatienten. Krankenhaus- und Zahnzusatzversicherungen sind allgemein bekannt. Daneben existiert aber auch die Möglichkeit, mit der eigenen GKV das Kostenerstattungsprinzip zu vereinbaren und die Restkosten privat abzusichern. Der Versicherungsschutz ist dann teilweise besser als in einer reinen PKV-Vollversicherung.

Das Ganze kostet zum Beispiel für eine 57-jährige GKV-Kundin 210 EURO im Monat. Im Beitrag sind Altersrückstellungen enthalten. Damit ist gewährleistet, dass die Beiträge nicht durch das Älterwerden der Versicherten ansteigen. Wird Ihnen der Monatsbeitrag irgendwann einmal zu viel, so können Sie einfach kündigen und sind wieder Kassenpatient. Die ambulante PKV-Zusatzversicherung verzichtet dagegen auf das ordentliche Kündigungsrecht. So fällt auch die Sorge vor dem Systemwechsel von der GKV in die PKV weg. Ambulante, Zahn- und stationäre Zusatzversicherungen müssen nicht bei derselben Versicherung bestehen. Das ist wichtig, denn eine bestehende Zusatzversicherung kann bestehen bleiben und durch die ambulante Zusatzversicherung bei einer anderen PKV ergänzt werden.

Viele bestehende Diagnosen (Vorerkrankungen) lassen sich durch akzeptable Risikozuschläge mitversichern. Der einzige Nachteil besteht also in den Kosten.

Unseres Erachtens besteht der gravierendste Unterschied zwischen den GKV- und PKV-Versicherungsleistungen im ambulanten Bereich, also beim niedergelassenen Arzt und dem Zugriff auf alle Medikamente. Ein Kassenpatient erhält von seiner GKV alle lebenserhaltenden Maßnahmen und Medikamente. Bei einer Chemotherapie kann es aber z.B. gute, alte und günstige Medikamente und zeitgleich neue und viel teurere Arzneimittel mit höherer Wirkung und weniger Nebenwirkungen geben. Als Kassenpatient erhält man dann in der Regel die preiswertere Variante, ohne über die bessere Weiterentwicklung informiert zu werden.

Durch die zu 100 % kostenlose PKV-Tarifoptimierung gem. § 204 VVG mit dem entsprechenden Tarifwechsel innerhalb der bereits bestehenden privaten Krankenversicherung kann die hc consulting AG ggf. einen Teil der Kosten für die ambulante Zusatzversicherung des Partners freisetzen bzw. einsparen. Wir sind der Marktführer in der vollumfänglichen und kostenlosen Beratung zum PKV-Tarifwechsel.

Von dieser Möglichkeit machen etwa 1,5 Millionen GKV-Versicherte gebrauch.

Beispiel-ambulante-Zusatz-PKV
Arzneimittelversorgung Privatversicherten 2018

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