Allianz 2000, 720, 742 AW: Leistungen, Bewertung & Tarifwechsel
Allianz 2000, 720, 742 AW im Detail
Der geschlossene Bisex-Tarif 2000, 720, 742 AW der Allianz verbindet eine hohe Selbstbeteiligung mit Premium-Leistungen in der stationären Versorgung. Mit einem Selbstbehalt von 1.022 Euro pro Versicherungsjahr und Einbettzimmerzusage während des Krankenhausaufenthalts richtet sich dieser Tarif an versicherte Bestandskunden, die gezielt Kostenbeteiligung für Prämienersparnis in Kauf nehmen. In der ambulanten Behandlung erstattet der Tarif bis zu den Höchstsätzen der GOÄ (bis 3,5-fach für ärztliche Leistungen); die stationäre Versorgung geht sogar über diese Sätze hinaus. Im Zahnbereich deckt der Tarif 90 Prozent der Zahnbehandlung ab, bei Zahnersatz und Kieferorthopädie 60 Prozent.
Der Tarif gehört zur alten Welt und ist seit langem geschlossen - das bedeutet, dass das Versichertenkollektiv schrumpft und die Beiträge unter Druck geraten. Ein interner Tarifwechsel nach §204 VVG zu einem geöffneten oder neueren Tarif der Allianz kann in vielen Fällen die Prämie stabilisieren und möglicherweise sogar senken, ohne dass ein Wechsel zu einem anderen Versicherer erforderlich wird. Bestehende Altersrückstellungen werden häufig zur Gänze oder teilweise übernommen.
Unsere kostenlose PKV-Tarifanalyse zeigt auf, welche Wechselmöglichkeiten sich für Ihre Situation beim Allianz PKV-Tarif eröffnen. Unser PKV-Sachverständiger Herr Ferdinand Halm stellt zusammen mit Ihnen dar, ob ein optimierter Tarif Ihre Anforderungen erfüllt.
Basismerkmale
2000: Bis zu den Höchstsätzen der GOÄ, d.h.:
- bis zum 3,5-fachen Satz für ärztliche Leistungen
- bis zum 2,5-fachen Satz für technische Leistungen
- bis zum 1,3-fachen Satz für Laborleistungen.
2000: 80% aus max. 5.112.92EUR Rechnungsbetrag für Sehhilfen im Rahmen der Erstattung für Arzneimittel, Sehhilfen und Hilfsmittel; darüber zu 100% pro Jahr.
2000: Max. 20 Sitzungen pro Kalenderjahr.
2000: Im Rahmen der Erstattung für Arzneimittel, Sehhilfen und Hilfsmittel zu 80% bis 5.112,92EUR Rechnungsbetrag (darüber 100%) für Hörhilfen, Sprechgeräte (elektronischer Kehlkopf), Geh- und Stützapparate, Kunstglieder, Stoma-Versorgungsartikel, Bruchbänder, Leibbinden, Gummi- und Kompressionsstrümpfe und Orthopädische Einlagen.
Leihkosten für Rollstühle, Sauerstoffkonzentatoren und Herz- und Atemmonitoren.
2000: Ambulante ärztliche Behandlung wird erstattet.
Mitversichert sind auch die in der Praxis bewährten Methoden (Naturheilverfahren), die nicht zur Schulmedizin gehören; bis max. zu dem Betrag, der bei Schulmedizin angefallen wäre.
Ambulante Leistungen
2000: Max. 20 Sitzungen pro Kalenderjahr.
2000: Erstattet werden Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen. Weitergehende ambulante Vorsorgeuntersuchungen, die zur Früherkennung von Krankheiten medizinisch notwendig sind, werden erstattet.
Stationäre Leistungen
720: Privatarztbehandlung.
720: Auch über die Höchstsätze der GOÄ hinaus.
720: Stationäre Psychotherapie wird erstattet.
Zahnleistungen
742: Bis zu den Höchstsätzen, d.h.:
- bis zum 3,5-fachen Satz der GOZ für zahnärztliche Leistungen
- bis zum 2,5-fachen Satz der GOÄ für technische Leistungen
- bis zum 1,3-fachen Satz der GOÄ für Laborleistungen.
742: Erstattet werden
- 90% für Zahnbehandlung und Prophylaxe
- 60% für Zahnersatz und Kieferorthopädie.
742: Bei Versicherungsbeginn ist die Erstattung für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie wie folgt begrenzt:
- 750,-EUR im 1.Versicherungsjahr
- 750,-EUR im 2.Versicherungsjahr
- 750,-EUR im 3.Versicherungsjahr.
742: Bei Zahnersatz und Kieferorthopädie ist ab einem Rechnungsbetrag von 2.500,-EUR vor Behandlungsbeginn ein Heil- und Kostenplan vorzulegen.



