Private Krankenversicherung für Angestellte, Wechsel von GKV in PKV

Beiträge in der privaten Krankenversicherung für Angestellte

In der privaten Krankenversicherung werden die monatlichen Beiträge für Angestellte nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung prozentual aus der Höhe des Einkommens berechnet. Allein das Alter, der gewünschte Leistungsumfang, der Gesundheitszustand und die Auswahl der richtigen privaten Krankenversicherung bestimmen den zukünftigen monatlichen Aufwand. Je niedriger das Eintrittsalter des Versicherungsnehmers in der privaten Krankenversicherung ist, desto geringer ist der Beitrag. Auch wichtige Altersrückstellungen können bei frühem Eintritt in die private Krankenversicherung langfristiger gebildet werden. Eine spätere PKV-Tarifoptimierung nach Paragraph 204 VVG wird mit dem zunehmenden Wert der Altersrückstellungen immer erfolgreicher. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein erträglicher Beitrag können so bis ins hohe Alter des Versicherungsnehmers erzielt werden, die PKV ist auch im Rentenalter günstiger als eine GKV. Dabei beraten wir Versicherte dieser PKVs:

ARAG, AXA, Barmenia, Bayrische Versicherungskammer, Central Generali, Continentale, Deutscher Ring, DKV, Gothaer, Hallesche, Hanse Merkur, Inter, Münchener Verein, Nürnberger, R+V, Signal Iduna, SDK, UKV, uniVersa. (mit Ausnahmen)

Der Arbeitgeber und die Rentenversicherung beteiligen sich

Der Arbeitgeber übernimmt die Hälfte des Beitrages der privaten Krankenversicherung bis zum maximalen Anteil zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung im laufenden Jahr 2021 (sie wird jährlich erhöht) liegt bei 4837,50 Euro/Monat. Somit beläuft sich der Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung in 2021 auf maximal 384,58 Euro/Monat. Für die pPrivate Pflegepflichtversicherung bezahlt der Arbeitgeber die Hälfte des tatsächlichen Beitrags bis zu 73,77 Euro/Monat in 2021. Solange der maximale Arbeitgeberzuschuss nicht ausgenutzt werden kann (der Gesamtbeitrag zur privaten Krankenversicherung ist zu niedrig, so dass der Arbeitgeberzuschuss den maximalen Anteil nicht erreicht), sollte ein zusätzlicher Tarifbaustein zur Beitragsentlastung im Rentenalter abgeschlossen werden. Hier handelt es sich letztlich um einen zusätzlichen Ansparvorgang, an dem sich der Arbeitgeber steuerfrei beteiligt. Eine mögliche Selbstbeteiligung sollte auch der Höhe nach nur so gewählt werden, bis der Anteil des Arbeitgebers voll erbracht wird, denn eine Beteiligung des Arbeitgebers an einer Selbstbeteiligung gibt es in der Regel nicht.

Leistungsfreiheit wird belohnt

In der privaten Krankenversicherung wird der belohnt, der keine Leistungen verursacht. In den meisten PKV-Tarifen werden gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen in den Versicherungsleistungen nicht berücksichtigt. Sie gefährden die mögliche Beitragsrückerstattung je nach Tarif nicht. Bei geringfügigen Arztbesuchen sollten Rechnungen übers ganze Jahr gesammelt werden. Übersteigt die mögliche Beitragsrückerstattung den Rechnungswert, muss auf eine Abrechnung verzichtet werden, um aus der Differenz einen Mehrwert zu erzielen. Hier ist die Beteiligung des Arbeitgebers ein echter Profit, weil die Beitragsrückerstattung meistens in Form von mehreren Monatsbeiträgen ausgekehrt wird und der Anteil des Arbeitgebers auch an den Versicherungsnehmer geht.

Wann kann ein Angestellter in die private Krankenversicherung wechseln?

Ein in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherter Angestellter muss die Versicherungspflichtgrenze für ein Jahr überschreiten, um in die private Krankenversicherung zu wechseln. Das Bruttojahresgehalt inklusive Zuschläge, Urlaubs-

und Weihnachtsgeld werden berücksichtigt. Die Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr erhöht. Im laufenden Jahr 2021 beträgt sie 64.350 Euro brutto. Das Bruttoeinkommen des Folgejahres mit einer in der Regel erhöhten Versicherungspflichtgrenze muss berücksichtigt werden, damit der Status der freiwilligen Versicherung eintritt.

Vorteile der privaten Krankenversicherung für Angestellte

Die vereinbarten Leistungen in der privaten Krankenversicherung sind für den Versicherungsnehmer als Vertragspartner garantiert. Sie können durch die private Krankenversicherung nicht verändert, geschweige denn gekürzt werden. Im Gegensatz dazu werden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch den Gesetzgeber verändert und häufig gekürzt. Leistungen in der privaten Krankenversicherung können individuell ausgewählt werden, wie beispielsweise freie Arztwahl, Chefarztbehandlung, umfangreiche Leistungen im Zahnersatz, Leistungen oberhalb der Gebührenordnung für Ärzte, etc. Im Alltag sind besonders die schnelle Terminvergabe der Facharztpraxen erwähnenswert und der Zugriff auf alle besonderen Medikamente. Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist, kann mit Hilfe von privaten Zusatzversicherungen gerade im Bereich von Krankenhaus- und Zahnleistungen recht preiswert zusätzlichen Krankenversicherungsschutz erwerben.

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