Google, Apple und Amazon greifen PKV und GKV an

Das deutsche Gesundheitssystem, egal ob durch die gesetzlichen Krankenkassen GKV oder durch die privaten Krankenversicherungen PKV finanziert, ist überwiegend analog und insofern nicht zukunftssicher. Das betrifft zum einen die Verwaltung der Verträge (kaum zu glauben, was so manche PKV hier abliefert) und zum anderen datengestützte Ansätze zur Prävention und Therapie von Krankheiten. So hat Google in 2018 eine Technologie vorgestellt, mit der alleine durch einen Scan der Netzhaut im Auge das Risiko eines Herzinfarkts festgestellt werden kann.

Zur Zeit werden 75 % der weltweit eingesetzten Gelder für Digital-Health-Investitionen in den USA ausgegeben, nur 0,5 % in Deutschland. Etwa die Hälfte der Menschen würde die eigenen Gesundheitsdaten mit einem Internetkonzern teilen. Mit der Macht von Google, Apple und Amazon könnte die medizinische Versorgung grundlegend verändert werden, so eine Studie von Deloitte im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. 72 Millionen GKV-Versicherte und 9 Millionen PKV-Kunden mit Ausgaben von ca. 16 % des Einkommens für Gesundheitsdienstleistungen sind eine interessante Zielgruppe. Die Dynamik der Kostenentwicklung im deutschen Gesundheitswesen macht die Sache noch interessanter für die Tech-Riesen aus dem Silicon Valley. Beträgt die allgemeine Inflation in Deutschland zum Beispiel 1,0 %, so liegt die medizinische Inflation bei 1,5 %. Dabei handelt es sich nicht um eine Differenz von 0,5 %, sondern um einen Unterschied von 50 %.

Mit großen Datenmengen Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen, läutet eine neue Entwicklung im Gesundheitswesen ein. Telemedizin oder elektronische Patientenakten sind nur die Spitze des Eisbergs von Digital Health. Diese Entwicklung ist nicht zu stoppen und die Entwicklung ist gut. Bislang wird der medizinische Leistungskatalog der GKV durch den Gemeinsamen Bundesausschuss, ein Gremium aus Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern festgelegt. Es bleibt abzuwarten, ob die Versicherungsleistungen der GKV mit der Entwicklung von Digital Health Schritt halten. In der privaten Krankenversicherung ist in den Versicherungsbedingungen auch schon für die Zukunft geregelt, was bezahlt wird. Was wissenschaftlich anerkannt ist und medizinisch notwendig ist, wird von der PKV bezahlt. Die Kosten einer PKV lassen sich hierbei gem. § 204 VVG individuell regulieren.

Die hc consulting AG ist der Marktführer in der zu 100 % kostenlosen PKV-Tarifoptimierung mit dem Tarifwechsel gem. § 204 VVG. Diese privaten Krankenversicherungen bieten ihren Kunden die kostenlose Beratung, auch gegen die Interessen der Versicherung: AllianzAlte OldenburgerARAGAXABarmeniaBayrischeVersicherungskammerCentral-GeneraliContinentaleDBVDeutscher RingDKVGothaerHallescheHanse MerkurInterMünchener VereinNürnbergerR+VSignal IdunaSDKUKVuniVersa

Stiftung Warentest Finanztest hat zum Thema PKV-Tarifwechsel § 204 VVG und zu der zu 100 % kostenlosen Beratung der hc consulting AG Stellung genommen.

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