Bürgerversicherung in der PKV-Pflegeversicherung?

Wer von der gesetzlichen Krankenkasse GKV in die private Krankenversicherung PKV wechselt, hat zum Zeitpunkt des Wechsels ein hohes Einkommen und durch den Wechsel in die PKV auch einen Beitragsvorteil gegenüber der GKV. Das gilt natürlich auch für die Pflegepflichtversicherung PVN im Verhältnis zu den Beiträgen der Pflegeversicherung innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen. Der Vergleich zwischen den beiden Systemen PKV-Pflegeversicherung und GKV-Pflegeversicherung ist sehr einfach. Die Versicherungsleistungen sind absolut identisch. Die Beiträge der PKV-Pflegeversicherung sind praktisch immer wesentlich günstiger als die GKV-Pflegebeiträge. Zusätzlich zum günstigeren Beitrag bildet die private Pflegeversicherung auch noch Altersrückstellungen für die Zukunft. Wer als privat Versicherter lieber in der GKV versichert wäre, der müsste für seine Pflegeversicherung im Jahr 2019 149,74 EURO im Monat bezahlen. Als PKV-Kunde sollte man einmal einen Blick auf seine Police werfen. Die private Pflegeversicherung ist viel günstiger.

Bürgerversicherung

Vor diesem Hintergrund wird neben der beliebten Bürgerversicherung für alle in der Krankenversicherung jetzt auch die Bürgerversicherung für jedermann in der Pflegeversicherung in Stellung gebracht. Wer würde davon profitieren? Die PKV-Kunden in der privaten Pflegepflichtversicherung auf jeden Fall nicht. Die Beiträge würden sich verdoppeln bzw. verdreifachen, die wichtigen Altersrückstellungen für die Zukunft mit immer mehr Alten und Pflegebedürftigen würden wegfallen. Wie schon in der Krankenversicherung bildet die GKV auch in der Pflegeversicherung keine Alterungsrückstellungen und kann nur auf höhere Bundeszuschüsse und höhere Beiträge hoffen. Versicherte der GKV haben die gleiche demographische Entwicklung wie die Kunden der privaten Krankenversicherungen. Immer mehr Ältere, immer weniger Junge.

Beitragsentwicklung der PKV wird völlig falsch eingeschätzt

In den letzten zehn Jahren wurde die GKV jedes Jahr 3,2 % teurer, die privaten Krankenversicherungen im Schnitt über alle Gesellschaften und alle Tarife „nur“ 3,0 %. Die absolute Mehrheit der privat Versicherten würden in der GKV 850 EURO im Monat bezahlen. Viele PKV-Kunden fühlen sich trotz dieser Zahlen unwohl mit ihrem PKV-Vertrag und würden am liebsten sofort in die GKV wechseln. Wer dann aber seinen GKV-Beitragsbescheid über 850 EURO in der Hand hält, kommt doch noch einmal ins Grübeln. Dann kommt der Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Lieber heute mehr zahlen und dafür als Rentner in der günstigen GKV versichert sein. Wer mindestens 25 Jahre in einer PKV versichert ist und als Rentner ein überdurchschnittliches Einkommen hat, der ist in der PKV auch als Rentner günstiger als in der GKV versichert. So die Faustformel der hc consulting AG.

Fazit

Wer ein Einkommen über dem Durschnitt hat und lange genug PKV versichert ist, der soll sich über seine private Kranken- und Pflegeversicherung freuen. Zu einer funktionierenden Gemeinschaft gehört auch die Solidarität untereinander. Als PKV-Versicherter leitet man diese Solidarität durch eine unverzichtbare Querfinanzierung im Gesundheitswesen.

Übrigens: Mit der PKV-Tarifoptimierung gem. § 204 VVG und dem Tarifwechsel lassen sich die Beiträge innerhalb einer bestehenden privaten Krankenversicherung massiv reduzieren. Marktführer in der vollumfänglichen und zu 100 % kostenlosen Beratung ist die hc consulting AG aus Köln.

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